In Polen gibt es keine andere Künstlerfamilie, die so talentiert und berühmt wäre wie die Kossaks. Diese Familie schenkte Polen mehrere Generationen von Malern, Schriftstellern und Dichterinnen. Der Anfang machte Juliusz Kossak (1824-1899). Er war befreundet mit Horace Vernet. Die Malkunst seines Sohnes Wojciech Kossak (1851-1942) wurde vom Deutschen Kaiser Wilhelm II. unterstützt und gefördert. Das Leitmotiv der Kossak-Bilder zeigt mit Liebe all das, was mit der polnischen Geschichte, der Landschaft und den Traditionen zu tun hat. Vor Allem wird die Erinnerung an die Macht der Republik romantisch dargestellt. Unter diesen Motiven steht das Pferd als Jagd- und Kriegsgeselle und Symbol der Freiheit.

 

Beide Künstler schufen Gemälde, die sich in der ganzen polnischen Gesellschaft großer Beliebtheit erfreuen. Die Künstler stellten Pferde mit ihren Besitzern und dem Stammbaum auf Bestellung dar. Sie rekonstruierten auch Schlachten und Kriege aus der Vergangenheit und der damaligen Zeit auf breiten Leinwänden. Sie porträtierten zudem die Herrscher, die Aristokratie und die wichtigsten europäischen Adligen. Ihre Malerei wurde zum Imbegriff der polnischen Seele, dargestellt in der Malerei. Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Themen im Schaffen von Juliusz und Wojciech Kossak.

 

Die Aquarelle von Wojciech Kossak zeigen die ländliche Bevölkerung und ihre Kultur auf eine dezente Weise. Hingegen der Vater Juliusz hat Szenen expressiv und betont dargestellt. Seine Auftraggeber suchte er in Berlin, Wien, den USA und London. Zwei Künstlergenerationen – zwei Epochen in der Kunstgeschichte und in der polnischen Geschichte waren so nah beieinander und doch verschieden im Schaffen von Vater und Sohn.

 

ÖFFNUNGSZEITEN

 

Täglich: 13:00 - 17:00 (April - Oktober)

 

Wochenenden: 13:00 - 17:00 (März, November, Dezember)

 

Geschlossen: Ostersonntag, 24., 25., 26. Dezember

Januar - Februar (nur nach vorheriger Vereinbarung)

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