Die Nacht der Museen

Rapperswil, 20. September 2008, 18.00-02.00

in Polenmuseum


Zum ersten Mal wird in Rapperswil eine Nacht der Museen durchgeführt.

Im Polenmuseum erwartet die Kinder eine Kunstwerkstatt und ein Wettbewerb.

Prof. A. Koss und Prof. J. Marczak werden die Anwendung des Lasers bei der Konservierung der alten Bilder vorführen.

Ab 22.00 Uhr Heiko Strech führt durch die fruchtbare polnische Literaturlandschaft - er liest ältere und neuere Texte in deutscher Übersetzung. 

Ab Mitternacht ein Konzert auf Piano und Kontrabass.

 

Programm

18.00 Kunstwerkstatt für die Kinder. Kann ich malen?
19.00 Was passt hier nicht? Kinder-Wettbewerb
20.00 Laser und die Kunst
21.00 Laser und die Kunst
22.00 Heiko Strech - Die drei P: Polen, Poesie, Prosa
23.00 Heiko Strech - Die drei P: Polen, Poesie, Prosa

24.00-2.00 

Musikalisches Mitternachts-Treffen: Lech Wieleba (Kontrabass) und Enno Dungus (Klavier)

  

  

 

 


 

Heiko Strech geboren 1940 in Berlin, aufgewachsen in Düsseldorf. Schauspielschule in Essen. Studium der Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Köln und Zürich. Dissertation über Theodor Fontane. Arbeit als Lehrer, Journalist, Theaterleiter. Sprechausbildner u.a. an der Universität Zürich. Der Berliner Strech hat übrigens polnische Vorfahren.

 


 

Lech Wieleb in Gdansk geboren. Bereits mit 18 Jahren weiss er, dass er die Musik zu seinem Beruf machen will. Er studiert Kontrabass bei Professor Stanislaw Rosiek am Konservatorium in seiner Heimatstadt. 1976 verpflichtet ihn die Staatsoper Gdansk. Vier Jahre gehört er zum Ensemble des Opernorchesters und beginnt anschliessend mit ersten Ausflügen in die Jazzmusik. Noch im Jahr seines Ausscheidens von der Staatsoper, wird er Sieger des Warschauer Jazzfestivals und geht danach mit dem Instrumentaltheater Danzig auf Europa-Tournee. Er arbeitete mit Udo Lindenberg, Franz Josef Degenhart und das Klassik Jazz Quartet. Musical Produzenten verpflichteten ihn für ihre Inszenierungen, er arbeitete für Filmproduktionen wie „Reichshaupstadt Privat“ (Regie Horst Königstein). André Heller holte Lech Wieleba für sein „Wintergarten Varieté“.
Heute kümmert er sich in erster Linie um eigene Projekte.
Seine Kompositionen sind auch gefragt für Fernseh- und Theaterproduktionen.

 


  

Enno Dugnus (1959). Klassisches Studium (Klavier, Trompete) an der Musik-Akademie Kassel von 1982-1987. Daneben Unterricht (Jazz) bei Christoph Spendel, Paul Grabowsky und Walter Norris.

Seit 1991 in Hamburg lebend. Freelancing seit 1983.

Auftritte u.a. mit Matthias Schubert, Ralph Hübner, Wolfgang Engstfeld, Ken Peplowski, Rachel Gould, Sal Nistico, Allan Praskin, Spike Robinson, Joris Dudli, Paolo Cardoso, Mario Gonzi, James Moody.

Mitarbeit in vielen Bands und Projekten (Lesungen: Jazz meets Chandler, mit dem irischen Dichter Terry McDonagh u.a.).

Neben mehreren Theaterproduktionen u.a. am Lübecker Theater und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, auch als musikalischer Leiter für Produktionen am Altonaer Theater und mehreren Berliner Theatern mit Cynthia Utterbach und Joanne Bell tätig; in diesem Rahmen fanden mehrere Tourneen durch Europa statt.

Mitwirkung bei Radio-, Fernseh- und Kinoproduktionen (auch als Komponist), u.a. in Margarethe von Trottas Film „Rosenstrasse“, bei Dominique Horwitz in dessen Jacques Brel - Programm.

Unterrichtstätigkeit an Musikschulen, bei Jazz- und Jazzchor-Workshops, bei

Austauschprogrammen der Deutschen Botschaft Trinidad und privat.