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Orłoś debütierte 1961 mit einem Banderzählungen "Miedzy brzegami" ("Zwischen den Ufern"), dem bald weitere Bände folgten. Sein zeitkritischer Roman "Cudowna melina" ("Ein wunderbarer Schlupfwinkel") fand jedoch keine Gnade bei der Zensurbehörde. Als er sich nach langem vergeblichen Bemühen, den Roman in Polen herauszugeben entschloss, diesen 1973 im Pariser Exilverlag "Institut Litteraire" zu veröffentlichen, verlor er sowohl die Stelle im Rundfunk, als auch in der Redaktion der Literaturzeitschrift und wurde mit Publikationsverbot belegt. Von da an konnte er bis 1989 nur noch in Exil- oder Untergrundverlagen publizieren. Ab 1977 gehörte er der Redaktion der Zeitschrift "Zapis" ("Eintrag") an, einer ausserhalb der Zensur erscheinenden Literaturzeitschrift oppositioneller Schriftsteller. Seit der Wende 1989 sind seine Romane und Erzählungen in zahlreichen Ausgaben erschienen. Als Publizist arbeitet er mit verschiedenen renommierten Zeitungen zusammen. Kazimierz Orłoś erhielt für sein Schaffen zahlreiche Preise. Verschiedene seiner Erzählungen werden auch ins Deutsche übersetzt und fanden Eingang in Anthologien zur polnischen Gegenwartsliteratur, so auch in die zweibändige, vom Deutschen Polen Institut in Darmstadt herausgegeben Anthologie "Panorama der polnischen Literatur"
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